Sa. 24.09., 19 Uhr: ASV Grünwettersbach – 1. FSV Mainz 05 (Pokal-Achtelfinale)

KA-GRÜNWETTERSBACH (KHF) Bereits dreimal durfte der ASV in den letzten Jahren die Reise zum Final-Four nach Neu-Ulm antreten, wobei 2020 mit dem sensationellen Pokalsieg der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte errungen wurde.

Auch in diesem Jahr ist die Teilnahme an diesem stimmungsvollen Event ein großes Ziel. Dazu müssen allerdings die Spieler von Trainer Achim Krämer noch zwei Siege einfahren. Der erste Schritt könnte am Samstag gegen Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 getan werden.

Von der Papierform her geht der ASV als leichter Favorit in diese Begegnung, müsste aber durch das bisherige Auftreten des Neulings in der TTBL gewarnt sein. Denn bei den TTF Liebherr Ochsenhausen errangen die 05er am letzten Wochenende unerwartet ihren 1. TTBL-Sieg und auch bei den beiden Gastspielen in Bergneustadt und Mühlhausen spielte das junge Team aus der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt munter mit und stand in Mühlhausen knapp vor einem Sieg. Angeführt vom einzigen Neuzugang, dem japanischen Abwehrspieler Yuto Muramatsu, werden Andrej Putuntica, Luka Mladenovic, Abdullah Yigenler und Carlo Rossi sicher alles versuchen, um im Tischtenniszentrum ins Viertelfinale einzuziehen.

Der ASV muss also gewarnt sein. Nach der bitteren Niederlage in Bad Königshofen wollen die ASV-Asse vor heimischem Publikum diese Scharte auswetzen, wobei die Form von Achim Krämers Recken durchaus gut ist. Wang Xi konnte gegen den japanischen Meister Yukiya Uda glänzen, Tiago Apolonia erwies sich als die erhoffte Verstärkung und Ricardo Walther verlor nach heftiger Gegenwehr unglücklich. Ihm könnte die WM-Nominierung zusätzlichen Auftrieb geben. Zudem steht mit Deni Kozul ein weiterer Akteur bereit.

Gedanken muss man sich im Lager des ASV wegen des Doppels machen. Zwar konnten Apolonia/Walther bei ihrem bislang einzigen Einsatz in der TTBL überzeugen. Sollte jedoch einer der beiden an Position 1 spielen, platzt dieses Duo und eine Doppelvariante mit Abwehrspieler Wang Xi ist zumindest schwierig.

Bei diesem wichtigen Pokalmatch hoffen die Hausherren mit einer vollen Halle, zumal die TTBL im Oktober in die WM-Pause geht und es erst am 06. November mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen, weitergeht.